Workshop Tag 1

This commit is contained in:
Frank Agerholm 2026-07-10 18:23:53 +02:00
commit 896ed4fcb7
No known key found for this signature in database
5 changed files with 192 additions and 2 deletions

View file

@ -3,6 +3,7 @@
- [Vorbereitung](#vorbereitung)
- [Beispieldateien kopieren](#beispieldateien-kopieren)
- [Funktionstest des Inventars](#funktionstest-des-inventars)
- [Workshop 1](#workshop-1)
## Vorbereitung
@ -91,9 +92,11 @@ $ ansible-inventory --host server1.example.com
}
```
### Einrichten des ssh-keys für die Automatisierung
### Installieren einer notwendigen Collection
TBD
```
ansible-galaxy collection install ansible.posix
```
### Das Playbooks Verzeichnis
@ -123,9 +126,77 @@ Dabei werden die ssh Public-Keys bei dem User hinterlegt, die in der Variable
Außerdem richtet das Playbook die sudo-Rules ein, die eine passwortlose
Verwendung von sudo zulassen.
Im Inventar ist in der Datei `group_vars/all.yml` bereits ein Beispiel-Key
hinterlegt.
In diese Liste werden einfach die weiteren ssh-Public Keys mit aufgenommen,
die für die Automatisierung mit verwendet werden sollen.
Der Server muss bereits über einen Zugang verfügungen, über den man sich per
ssh verbinden und dann mit sudo root werden kann.
Dies kann aber auf verschiedene Weise erfolgen.
- Für die ssh-Verbindung wird ein anderer Benutzername verwendet (`-u`)
- Für die ssh-Verbindung wird ein Passwort abgefragt (`-k`)
- Beim Aufruf von sudo wird ein Passwort abgefragt (`-K`)
Je nachdem, welche Situation vorliegt, werden dem Playbook für die
Ersteinrichtung des automatisierungs-Users die Parameter mitgegeben:
```
ansible-playbook -k -K -u <user> ./playbooks/prepare_automation_user.yml
```
**ACHTUNG:** Wenn im Inventar bereits `ansible_user` konfiguriert ist, ist
dies höherwertig als der `-u` schalter und es wird versucht, die Verbindung
bereits mit dem Automatisierungsuser aufzubauen. Dies kann man überschreiben,
indem man mit `-e ansible_user=<user>` mitgibt.
Nachdem der User angelegt wurde, kann in `group_vars/all.yml` die Zeile mit
`ansible_user` auskommentiert und der Automatisierungs-User dort eingetragen
werden. Ansible verwendet ab jetzt grundsätzlich diesen User für die
Verbindung.
#### Anpingen aller Hosts
Nachdem der Automatisierungs-User eingerichtet ist, können alle Hosts testweise
einmal angepingt werden.
```
ansible -m ping all
```
Ansible baut dadurch die ssh-Verbindung auf und testet einmal, ob ein Python
auf dem System vorhanden ist. Wenn das klappt, wird ein "pong" zurück gegeben.
Mit einem `-b` kann man auch die Funktion des passwortlosen sudo-Aufrufs testen.
Ein weiterer Test kann mit dem Command-Modul erfolgen. Mit `-a` wird das
auszuführende Kommando mitgegeben. Mit dem `id -a` kann man sehr schön die
Auswirkungen des `-b` beobachten. Mit `-b` sollten die Daten für root
ausgegeben werden. Ohne das `-b` werden die Daten des Automatisierungs-Users
ausgegeben.
```
ansible -m command -a "id -a" all
```
## Workshop 1
In diesem Teil werden zwei Rollen entwickelt.
- die Rolle `nginx` installiert den nginx auf den Webservern.
- die Rolle `haproxy` konfiguriert den Proxy auf dem Loadbalancer.
Aufgaben:
1. Erstellt die Rolle `nginx`. Diese soll:
- nginx installieren
- ggf. den nginx starten
- eine index.html im DocumentRoot plazieren, die den `inventory_hostname` als Inhalt hat.
2. Erstellt die Rolle `haproxy`. Diese soll:
- haproxy installieren
- eine Konfigdatei basierend auf einem Template generieren
- die Server, die in der Webserver-Gruppe sind, automatisch im Backend konfigurieren